Der Körper benötigt Energie zum Aufrechterhalten aller Lebensfunktionen, Muskelarbeit und der Körpertemperatur. Ein Hund benötigt als Faustformel etwa 0.5 MJ bzw. 119.4 kcal pro kg Körpermasse in der 3/4 Potenz.
Die Angaben über den Energieverbrauch eines Hundes schwanken in der gängigen Fachliteratur, teilweise wird auch von 0,4 MJ gesprochen. Aus unserer Sicht ein besserer Wert, da er im Vergleich bei Trockenfutter bessere und sinnvollere Ergebnisse liefert.
Benötigte Energie = Körpergewicht * (Körpermasse ^ 0.75)
Große Hunde benötigen pro Kilogramm Körpergewicht weniger Energie als kleine Hunde, diese haben im Verhältnis zu ihrem Gewicht mehr Körperoberfläche als große Hunde und haben dadurch einen höheren Energiebedarf um die verlorene Körperwärme auszugleichen. Gesprochen wird dann vom metabolischen Körpergewicht ( 3/4 Potenz )
| Körpergewicht | Energiebedarf in MJ / kcal | |
| aktive, junge Hunde | weniger aktive, ältere Hunde | |
| 1 kg | 0.56 / 133 | 0.42 |
| 5 kg | 1.87 / 447 | 1.40 |
| 10 kg | 3.15 / 752 | 2.36 |
| 15 kg | 4.27 / 1019 | 3.20 |
| 20 kg | 5.30 / 1265 | 3.97 |
| 25 kg | 6.26 / 1495 | 4.70 |
| 30 kg | 7.18 / 1714 | 5.38 |
| 35 kg | 8.06 / 1924 | 6.04 |
| 40 kg | 8.91 / 2127 | 6.68 |
Abweichungen
Alle Angaben zur benötigten Energie sind ein Anhaltspunkt. Umweltbedingungen zum Beispiel hohe Luftfeuchte, niedrige/hohe Temperaturen können den Energiebedarf erheblich beeinflussen. Auch Erkrankungen wie Fieber oder Tumore verursachen einen erhöhten Energiebedarf.
Vor allem aber spielt die Aktivität eine wichtige Rolle, Schlittenhunde beispielsweise benötigen wesentlich mehr Energie als ein normaler Familienhund, der größtenteils in einem geheizten Raum wohnt.
Der Energiebedarf bei sehr aktiven Arbeits- und Jagdhunden liegt ca. 1.5 - 3.5 fach höher als die angegebenen Werte. In diesem Fall muss, falls möglich, mehr gefüttert werden oder man benötigt spezielle Futtersorten mit höherem Energiegehalt.
Energierechner für Hunde
| Alter ihres Hundes | |
| Gewicht ihres Hundes | |
| Energiebedarf | MJ kcal |
Quelle: "Ernährung des Hundes", 6. vollständig überarbeitete Auflage 2010 von Helmut Meyer und Jürgen Zentek
